Was beim Wechsel schiefgeht – und wie man es verhindert
Zuletzt aktualisiert: 2. November 2026 · Autor: Redaktion IT-Systemhaus Trier
Kurz gesagt
Die fünf häufigsten Fehler: zu früh gekündigt, Übergabe nicht schriftlich vereinbart, Domain beim alten Dienstleister vergessen, Zertifikate und Lizenzen übersehen, kein Zeitraum mit beiden Zuständigkeiten. Alle fünf sind planbar.
Die fünf Fehler
1. Zu früh gekündigt
Eine Kündigung ohne Nachfolgeweg erzeugt eine Lücke, in der niemand zuständig ist. Kündigen Sie, wenn der nächste Vertrag unterschrieben ist.
2. Übergabe mündlich vereinbart
„Das regeln wir dann" bedeutet im Streitfall nichts. Die Liste der Unterlagen gehört in die Kündigung.
3. Domain vergessen
Steht die Domain beim alten Dienstleister, hängen Ihre Mailadressen an dessen Mitwirkung. Dieser Punkt gehört an den Anfang, nicht ans Ende.
4. Zertifikate und Lizenzen übersehen
Sie laufen zu einem festen Datum ab, und nach dem Wechsel kennt den Termin oft niemand mehr. Beim Übergabegespräch abfragen und notieren.
5. Kein Zeitraum mit beiden
Vier bis sechs Wochen, in denen der neue Dienstleister schon da ist und der alte noch erreichbar, machen aus einem Bruch eine Übergabe.
Woran Sie einen guten Übernahmeplan erkennen
Er beginnt mit einer Aufnahme Ihrer IT und nicht mit einem Angebot. Er nennt Termine, Zuständigkeiten und einen Rückweg. Und er sagt deutlich, was in den ersten Wochen nicht verändert wird – ein Wechsel ist kein guter Zeitpunkt für neue Technik.
Unser Ablauf
Aufnahme, Übergabe mit dem bisherigen Betreuer, Dokumentation in Ihrem Besitz, dann Betrieb. Erst danach sprechen wir über Verbesserungen – und zwar mit einer Liste, die aus der Aufnahme entstanden ist.
Was Sie jetzt tun können
Prüfen Sie als ersten Schritt, auf wen Ihre Domain eingetragen ist. Diese Auskunft ist öffentlich und dauert eine Minute – sie entscheidet über die Reihenfolge des Wechsels.